Zum Inhalt springen

Work Packages

WP1 – PROJEKTMANAGEMENT UND KOMMUNIKATION

Es sind insgesamt fünf örtliche Treffen geplant, die durch monatliche Online-Besprechungen ergänzt werden. Zu Beginn des Projekts wird ein Kommunikationsplan erstellt, und am Ende wird eine zweisprachige wissenschaftliche Publikation veröffentlicht und in einer Abschlusspräsentation vorgestellt. Außerdem werden drei partizipative Veranstaltungen mit Interessenvertretern organisiert, eine in jedem Gebiet, um Informationsmaterial zu präsentieren und den Wissensaustausch zu fördern.

WP2 – IMPLEMENTIERUNG EINES GIS-TOOLS ZUR ABSCHÄTZUNG ERNEUERBARER ENERGIEPOTENZIALE

Ziel des 2. Workpackages ist die Entwicklung eines GIS-Webservices zur Analyse und räumlichen Visualisierung von erneuerbaren Energiepotenzialen in den Pilotgebieten. Dies beinhaltet die Bereitstellung von Informationen über das Potenzial für Photovoltaikanlagen, Windenergie und Wasserkraftquellen sowie eine erste Schätzung des Energiebedarfs. Das Arbeitspaket gliedert sich in zwei Phasen: Die erste Phase umfasst die Erstellung einer Datenbank und die räumliche Analyse, um das theoretische Potenzial zu bestimmen. In Zusammenarbeit mit den anderen Partnern werden vorhandene Daten ausgewertet und eine Machbarkeitsanalyse durchgeführt. In der zweiten Phase wird ein Modell entwickelt, um das theoretische Potenzial unter Berücksichtigung geomorphologischer Daten zu berechnen. Die Ergebnisse werden mittels interaktiver Karten über die Projektwebsite zugänglich gemacht und dienen als Grundlage für das multikriterielle Tool, das in Arbeitspaket 5 entwickelt wird.

WP3 – IDENTIFIZIERUNG DER IM GRENZÜBERSCHREITENDEN KONTEXT ANWENDBAREN TECHNOLOGIEN

WP3 konzentriert sich auf die technisch-wirtschaftlichen Aspekte erneuerbarer Energien, die in das grenzüberschreitende Energieökosystem integriert werden können. Es werden Merkmale systematisiert, um eine grobe Simulation der Machbarkeit von Energiegemeinschaften zu ermöglichen, einschließlich des Energieangebots, der Kosten und des wirtschaftlichen Nutzens. Die erste Phase umfasst die Untersuchung vorhandener Lösungen, technischer und rechtlicher Beschränkungen sowie die Exploration neuer innovativer Ansätze. Die zweite Phase zielt darauf ab, ein Kalkulationsmodell zur Bewertung der wirtschaftlichen Kosten und des Nutzens von Energiegemeinschaften zu entwickeln, welches ebenfalls in das finale multikriterielle Tool integriert wird.

WP4 – ÖKOLOGISCHE INTEGRATION VON SYSTEMEN ZUR NUTZUNG ERNEUERBARER ENERGIEN

WP4 befasst sich mit der ökologischen, landschaftlichen und kulturellen Integration von erneuerbaren Energien. Es zielt darauf ab, Know-how zu entwickeln und zu verbreiten, um die Verwaltung und Integration solcher Anlagen zu unterstützen und Synergien zwischen Forschungszentren und Unternehmen zu schaffen. Das Ergebnis wird ein Handbuch mit Hinweisen, Strategien und Modellen zur Umweltintegration von erneuerbaren Energiequellen in die Region sein. Das Arbeitspaket besteht ebenfalls aus zwei Phasen: die erste konzentriert sich auf technische Aspekte und innovative Gestaltungslösungen, während die zweite darauf abzielt, Kriterien zur Bewertung der Integration zu identifizieren. Auch hier wird das Ergebnis wieder in das WP5 eingebunden.

WP5 – ENTWICKLUNG EINES MULTIKRITERIELLEN TOOLS UND WISSENSTRANSFER AUF REGIONALER EBENE

Im finalen Workpackage 5 wird ein multikriterielles Instrument für nachhaltige erneuerbare Energiegemeinschaften entwickelt. Es beinhaltet die Ergebnisse aus den vorherigen Arbeitspakete und ermöglicht eine optimierte Realisierung erneuerbarer Energiegemeinschaften unter Berücksichtigung technischer, wirtschaftlicher und ökologischer Aspekte. Es wird als benutzerfreundliches IT-System verfügbar sein und die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Behörden und Forschungseinrichtungen erleichtern. Das Tool wird in ausgewählten Fallstudiengebieten getestet und optimiert. Begleitend dazu werden Informations- und Förderaktionen durchgeführt, und Pilotbüros eingerichtet. Die Nachhaltigkeit der Dienstleistungen wird durch einen Geschäftsplan gewährleistet, und die formelle Einrichtung des „Grenzüberschreitenden Labors für Forschung über erneuerbare Energien und Energiewende“ wird formalisiert.